Aula Uniwersytecka w Poznaniu, Universitätskonzertsaal in Poznań, Polen
Die Aula Uniwersytecka w Poznaniu ist ein Konzertsaal in der Altstadt, der zwischen 1905 und 1910 als Teil einer königlichen Akademie erbaut wurde. Das Innere beeindruckt mit einer tonnengewölbten Decke, deren farbige Malerei aus den 1940ern Apollon in einem Wagen mit den Musen darstellt und bis zu 860 Zuschauer auf zwei Ebenen fasst.
Der Architekt Edward Fürstenau entwarf das Gebäude im Stil der Nördlichen Renaissance als Teil einer königlichen Akademie, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Innendekorationen erneuert und der Saal erhielt sein heutiges Aussehen mit den beeindruckenden Deckenmalereien.
Der Saal ist heute der wichtigste Auftrittort für das Philharmonie-Orchester von Poznań und zieht regelmäßig Musiker aus der ganzen Welt an. Die beiden Ebenen ermöglichen einem vielfältigen Publikum den Zugang zu klassischen Konzerten und internationalen Musikwettbewerben, die hier stattfinden.
Der Saal befindet sich an einer Straßenkreuzung im Zentrum und ist zu Fuß leicht erreichbar. Die Treppen und Gänge ermöglichen einen komfortablen Zugang zu beiden Ebenen, wobei die Beschilderung im Gebäude klar ist.
Der Saal ist vor allem für die Ausrichtung des Internationalen Henryk Wieniawski Wettbewerbs bekannt, einem der angesehensten Geigenkonkurse der Welt, der alle fünf Jahre stattfindet. Dieser Wettbewerb hat hier seit Jahrzehnten begabte Musiker aus vielen Ländern zusammengebracht.
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