Borsuczyny, Berggipfel in Pieniny, Polen
Borsuczyny ist ein 939 Meter hoher Gipfel in der Kleinen Pieniny und fällt durch steile Felshänge auf, die von dichten Fichtenwäldern bedeckt sind. Das Gebirge ist Teil des größeren Pieniny-Massivs und bildet eine natürliche Grenzlandschaft mit charakteristischer Bergvegetation.
Der Berg wurde über Jahrhunderte von den Lemko-Bewohnern der Umgebung genutzt, die auf den unteren Hängen Wiesen bewirtschafteten und die Waldressourcen nutzten. Diese historische Besiedlung endete mit großen Bevölkerungsverschiebungen im 20. Jahrhundert.
Der Gipfel liegt in einem Gebiet mit langer Besiedlungsgeschichte und zeigt heute noch Spuren von Kulturlandschaften, die von früheren Bergbewohnern geprägt wurden. Die Landschaft erzählt von traditionellen Wegen und Beziehungen zwischen Gemeinden diesseits und jenseits der Grenze.
Der Aufstieg ist über markierte Wege von der Droga Pienińska möglich, wobei alternative Routen es ermöglichen, die steilsten Abschnitte zu vermeiden. Gutes Schuhwerk und Vorsicht bei nasser Witterung sind ratsam, da die Felshänge rutschig werden können.
Auf den Hängen des Berges wurde 2016 die seltene Moosart Neckera besseri entdeckt, was die ökologische Bedeutung des Gebiets unterstreicht. Diese Flechte kommt nur in wenigen europäischen Gebirgsgegenden vor und macht den Ort interessant für Naturbeobachter.
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