Stausee Chańcza, Rückhaltebecken in der Woiwodschaft Heiligkreuz, Polen
Der Chańcza-See ist ein künstlicher Stausee im südlichen Teil der Woiwodschaft Heiligkreuz, der durch Aufstauung der Czarna Staszowska entstand. Das Gewässer erstreckt sich über eine Fläche von 340 Hektar und erreicht Tiefen zwischen 3 und 11 Metern, wobei es etwa 40 Millionen Kubikmeter Wasser fasst.
Der Bau des Stausees erfolgte zwischen 1974 und 1984 im Rahmen eines regionalen Wasserwirtschaftsprojekts. Die Anlage sollte den Wasserhaushalt der Region regulieren und gleichzeitig Möglichkeiten zur Erholung schaffen.
Der See trägt seinen Namen nach dem nahen Dorf und dient heute als beliebtes Erholungsgebiet für Segler und Angler aus der Region. Am Ufer entstanden Badestrände und Sportplätze, die im Sommer Familien und Wassersportler anziehen.
Entlang des Ufers finden sich mehrere Campingplätze und Verleihstationen für Wassersportausrüstung, während Angelplätze an verschiedenen Stellen zugänglich sind. Informationen zu Genehmigungen und Einrichtungen erhält man im örtlichen Büro an der Ogrodowa-Straße.
In den Gewässern leben verschiedene Fischarten wie Zander, Brassen, Wels, Barsch, Karpfen und Graskarpfen, die Angler das ganze Jahr über anlocken. Die Vielfalt entstand durch gezielte Besatzmaßnahmen nach der Fertigstellung des Stausees.
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