Neue Synagoge, Religiöses Gebäude in Dąbrowa Tarnowska, Polen.
Die Synagoge in Dąbrowa Tarnowska ist ein religiöses Gebäude mit rechteckigem Grundriss im maurisch-orientalischen Stil, das mit Ziertürmen und einer dreistöckigen Galerie ausgestattet ist. Die Innenwände sind mit Fresken bedeckt, die biblische Szenen und astronomische Motive zeigen.
Das Gebäude wurde zwischen 1855 und 1863 mit Mitteln von Izaak Stern errichtet, was den damaligen Wohlstand der jüdischen Gemeinde der Stadt widerspiegelt. Im Ersten Weltkrieg wurde es beschädigt und während der deutschen Besatzung als Lager genutzt.
Der Gebetsraum ist mit Tierkreiszeichen und Darstellungen des Landes Israel ausgemalt, die von italienischen Künstlern geschaffen wurden. Diese Malereien verbinden jüdische religiöse Symbolik mit europäischen Kunststilen auf eine Weise, die man im Innenraum noch heute deutlich sehen kann.
Das Gebäude befindet sich in der Berka-Joselewicza-Straße 8 und wird heute als Begegnungszentrum der Kulturen genutzt, wo Ausstellungen über das jüdische Leben und die Geschichte zugänglich sind. Ein Besuch lohnt sich vor allem in den Morgenstunden, wenn es ruhiger ist.
Die Synagoge in Dąbrowa Tarnowska gilt als das größte noch erhaltene Synagogengebäude in Kleinpolen. Die Galerie im Obergeschoss, die ursprünglich für Frauen bestimmt war, erstreckt sich über drei Ebenen und ist damit ungewöhnlich für ein Gebäude dieser Größe in der Region.
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