Synagoge, Synagoge aus Kalkstein aus dem 18. Jahrhundert in Przysucha, Polen.
Die Synagoge von Przysucha ist ein barockes Kalksteingebäude aus dem 18. Jahrhundert mit hohen Gewölbedecken und einem zentralen vierpfeiligen Bimah. Der Innenraum bewahrt noch Teile der ursprünglichen Torarolle auf.
Der Bau des Gebäudes erstreckte sich von 1764 bis 1777 und war ein Zeichen der Wohlstand und des Einflusses der jüdischen Bevölkerung. Bis zum Zweiten Weltkrieg war die jüdische Gemeinde ein wesentlicher Teil des Stadtlebens.
Das Gebäude spiegelt die religiösen Praktiken einer großen jüdischen Gemeinde wider, die über Jahrhunderte das Leben der Stadt prägte. Die Architektur zeigt deutlich, wie bedeutsam diese Gemeinschaft einst für Przysucha war.
Das Gebäude wird von der Stiftung zur Erhaltung des jüdischen Kulturerbes in Polen gepflegt und betreut. Derzeit sind Besuche des Innenraums aufgrund des Zustands eingeschränkt, daher sollte man sich vorab informieren.
Sieben bekannte Hasidim-Rabbiner, die mit dieser Synagoge verbunden waren, sind auf dem benachbarten jüdischen Friedhof begraben. Dieser Ort zieht Pilger aus der ganzen Welt an, die diese spirituelle Verbindung besuchen möchten.
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