Synagoge, Religiöses Gebäude in Zakopane, Polen.
Die Synagoge von Zakopane ist ein religiöses Gebäude mit rechteckigem Grundriss, das sich zwischen Wohnhäusern in der Ortschaft befindet. Das Bauwerk zeigt traditionelle Stilelemente mit großflächigen Fenstern, die für sein Innenleben Licht spenden.
Das Gebäude wurde 1937 errichtet und diente als Versammlungsstätte der jüdischen Gemeinde zu einer Zeit großer Umwälzungen in Europa. Der Zweite Weltkrieg und die darauf folgenden Jahrzehnte veränderten die Zusammensetzung und das Leben dieser Gemeinde grundlegend.
Die Synagoge war lange Zeit ein Treffpunkt für die jüdische Gemeinde, die das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben Zakopanes mitgestaltete. Heute erzählt das Gebäude von dieser verlorenen Gemeinschaft und ihrem Platz in der Geschichte des Bergdorfes.
Das Gebäude liegt in der Nähe des Zentrums Zakopanes und ist über die Straße Kościuszki erreichbar. In der unmittelbaren Umgebung gibt es öffentliche Parkplätze und die Lage ermöglicht es, den Ort zu Fuß zu erkunden.
Das Gebäude zählt zu den wenigen noch erhaltenen Synagogen aus der Vorkriegszeit in der Region der Tatra-Berge im Süden Polens. Seine Existenz macht es zu einem seltenen Zeugnis jüdischen Lebens in dieser Bergregion, wo solche Bauwerke nicht häufig anzutreffen sind.
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