Old Żoliborz, Wohnviertel im Norden von Warschau, Polen
Old Żoliborz ist ein Wohnviertel im Norden Warschaus mit einer Sammlung von Villen und Mehrfamilienhäusern aus den 1920er und 1930er Jahren. Die Straßen zeigen eine geplante Stadtgestaltung mit Parks wie dem Żeromskiego Park und der Kępa Potocka, die sich durch das Gebiet ziehen.
Das Viertel entstand nach dem Ersten Weltkrieg, als Militärgelände verfügbar wurden und zur Schaffung von Wohngebieten für Beamte, Journalisten und Offiziere herangezogen wurden. Diese geplante Entwicklung machte Żoliborz zu einem der frühesten Beispiele für modernistische Stadtplanung in Polen.
Der Name Żoliborz stammt von einem alten Dorf und ist noch heute in den Vierteln der Offiziere, Journalisten und Beamten erkennbar. Diese Aufteilung zeigt sich in der Architektur und wie die Straßen gestaltet sind, wodurch jeder Bereich seinen eigenen Charakter behält.
Das Viertel ist durch die U-Bahn-Station Plac Wilsona mit dem Zentrum Warschaus verbunden und bietet leichten Zugang zu verschiedenen Teilen der Stadt. Die Straßen sind dicht mit Geschäften, Cafés und Restaurants ausgestattet und laden zum Erkunden der Architektur und Grünflächen ein.
Villa Brukalskich von 1928 auf der Wieniawskiego-Straße gehört zu Polens ersten Beispielen der Avantgarde-Architektur. Das auffällig moderne Haus hebt sich deutlich von den traditionellen Residenzen ringsum ab und zeigt den experimentellen Geist der Zeit.
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