Szombierki, Wohnbezirk in Bytom, Polen.
Szombierki ist ein Stadtteil im südlichen Teil von Bytom in Polen, der durch Wohngebiete, ehemalige Industriebauten und einige Sportanlagen geprägt ist. Das Kraftwerk Szombierki und mehrere frühere Bergbaustrukturen sind die markantesten Bauten, die das Gesicht des Viertels bestimmen.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1369, doch der eigentliche Aufschwung begann 1768 mit der Eröffnung der ersten Kohlenzeche. Der Bergbau zog Arbeiter aus der ganzen Region an und verwandelte die ursprüngliche Siedlung in ein dicht besiedeltes Industriegebiet.
Die Pfarrkirchen St. Margarethe und Heiliges Herz Jesu sind bis heute Treffpunkte für die Bewohner des Viertels. Wer durch die Straßen geht, begegnet religiösen Symbolen und Prozessionswegen, die das Gemeindeleben nach wie vor prägen.
Das Viertel lässt sich gut zu Fuß erkunden, und die Industriedenkmäler sind meist ohne langen Umweg erreichbar. Für Besuche an ehemaligen Bergbaustandorten empfiehlt sich festes Schuhwerk, da einige Bereiche uneben sind.
Der Förderturm Krystyna, eine ehemalige Bergbauanlage, wurde 2004 zum nationalen Kulturgut erklärt und ist von vielen Punkten im Viertel aus zu sehen. Bemerkenswert ist, dass er nach einer Frau benannt wurde, was für polnische Fördertürme eher ungewöhnlich ist.
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