Szaniec Hubala, Militärdenkmal in Anielin, Polen
Der Szaniec Hubala ist ein militärisches Denkmal in Anielin, im Kreis Opoczno, das an eine bewaffnete Auseinandersetzung aus dem Jahr 1940 erinnert. Es besteht aus einer runden Steinmauer, die einen zentralen Findling mit Gedenktafeln umschließt, eingebettet in den Spała-Wald.
Am 30. April 1940 fiel hier Major Henryk Dobrzański, bekannt als Hubal, bei einem Gefecht mit deutschen Truppen. Seine Einheit war eine der letzten regulären polnischen Truppenverbände, die nach dem Septemberfeldzug 1939 weiterhin bewaffnet Widerstand leisteten.
Am Szaniec Hubala treffen sich jedes Jahr Menschen, um der polnischen Widerstandskämpfer zu gedenken, die hier gekämpft haben. Die Gedenkfeiern geben dem Ort eine lebendige Bedeutung, die über die Steine und Tafeln hinausgeht.
Das Denkmal ist über markierte Wege durch den Spała-Wald erreichbar, daher sind festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung ratsam. Informationstafeln vor Ort erläutern die Ereignisse, und der Besuch ist in jeder Jahreszeit möglich, wobei im Frühling und Herbst die Wege am begehbarsten sind.
Die deutschen Truppen entfernten den Leichnam des Majors nach dem Gefecht, weshalb sein genaues Grab bis heute unbekannt ist. Das Denkmal erinnert also an einen Ort ohne Grab, was ihm einen anderen Charakter verleiht als den meisten Militärgedenkstätten.
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