Zamek Golesz w Krajowicach, Mittelalterliche Burgruine in Krajowice, Polen.
Zamek Golesz w Krajowicach ist eine mittelalterliche Burganlage auf einem Hügel östlich der Wisłoka neben der Landesstraße 73, deren Überreste aus Steinmauern und fragmentarischen Türmen bestehen. Die Ruinen umfassen Teile eines runden Turms, einer Bastion und einer Ringmauer, die in den letzten Jahrzehnten teilweise freigelegt wurden.
Das Schloss wurde nach 1420 als Wohnsitz des örtlichen Starosten erbaut, der das Anwesen des Benediktinerklosters Tyniec verwaltete. Die Anlage wurde 1657 zerstört und endete damit als funktionierende Festung.
Der Name Golesz stammt von einem Begriff, der offenes Land bedeutet und verweist auf die strategische militärische Lage dieses unbewaldeten Verteidigungsplatzes. Der Ort war für seinen Zweck bewusst gewählt und bot Ausblick auf die umliegende Landschaft.
Der Ort liegt auf einer Erhebung, die leicht zu Fuß erreichbar ist und von der Landstraße aus sichtbar bleibt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die archäologische Stätte uneben ist und Schutzvorrichtungen begrenzt sind.
Ausgrabungen seit 2009 haben Keramikscherben aus dem 13. bis 15. Jahrhundert freigelegt, die zeigen, dass die Anlage über mehrere Jahrhunderte hinweg bewohnt war. Diese Funde belegen eine längere Besiedlungsgeschichte, als die schriftlichen Quellen vermuten lassen.
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