Bernardine Monastery in Tykocin, Barockkloster in Tykocin, Polen
Das Bernardiner Kloster in Tykocin ist ein Barockgebaude mit hufeisenfurmigem Grundriss und zweigeschossiger Struktur, dessen Dacher mit Giebeln versehen sind. Das Ensemble wird durch einen Torturm mit Glockenaufbau und Rundboigen Eingang geprägt und beherbergte ursprünglich die Kirche der Verkündigung.
Der Magnat Jan Klemens Branicki initiierte 1771 den Bau des Klosters, doch die Benediktiner konnten die fertiggestellten Gebaude erst 1791 beziehen. Die Verzogerungen zeigen die komplexen Verhaltnisse bei der Grundung solcher groen Architekturprojekte in dieser Epoche.
Das Kloster war ein wichtiger Ort für religiöse Gemeinschaften und prägte das spirituelle Leben in Tykocin über Generationen. Heute nutzen Besucher den Innenhof mit der Marienstatue als ruhigen Ort, um die Bedeutung des Ortes für die lokale Bevölkerung zu spüren.
Das Kloster befindet sich heute im Besitz von Caritas und fungiert als Sozialzentrum, daher sollten Besucher beachten, dass Teile des Gebaudes einer funktionellen Nutzung unterliegen. Eine Besichtigung von auen ist moglich, doch Zugang zum Innern sollte vorher erkundigt werden.
Im Innern des Klosters finden sich sowohl einfache als auch doppelte Tonnengewolbe, die zeigen, wie unterschiedlich die Baumeister der Spatbarock-Zeit bei ihrer Arbeit vorgingen. Diese architektonischen Details sind fur Interessierte sichtbar und verdeutlichen die handwerkliche Raffinesse der Epoche.
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