Żelazny Most, Bergbau-Abraumlager in Rynarcice, Polen.
Żelazny Most ist eine Anlage zur Lagerung von Rückständen aus der Kupfererz-Verarbeitung in der Region Lubin. Die Anlage verfügt über Wasserklärsysteme, die Flüssigkeiten zurück zu den Anreicherungsanlagen leiten.
Die Anlage wurde ab 1974 gebaut und nahm am 12. Februar 1977 den Betrieb auf, wobei drei Dörfer geflutet wurden. Diese Flutung war ein großer Eingriff in die lokale Bevölkerung und Landschaft der Region.
Der Name des Ortes stammt von einer nahegelegenen Siedlung und zeigt die Bedeutung des Kupferbergbaus in der Industriegeschichte von Niederschlesien. Besucher können heute sehen, wie dieser Betrieb mit den umliegenden Dörfern und der Landschaft verbunden ist.
Die Anlage verbindet die drei Hauptbergbaubetriebe Lubin, Polkowice-Sieroszowice und Rudna durch ein ausgedehntes Rohrleitungsnetz. Die Lage in einem industriellen Gebiet bedeutet, dass eine gute Vorbereitung auf die Bedingungen vor Ort wichtig ist.
Mit Dämmen, die sich über mehrere Kilometer erstrecken, und Tiefen von etwa 45 Metern ist dies eine der größten Tailing-Anlagen in Europa. Der Ort zeigt, wie Europas Kupferproduktion von solchen großangelegten Infrastrukturprojekten abhängt.
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