Prokocim, Wohnbezirk in Bieżanów-Prokocim, Krakau, Polen
Prokocim ist ein Wohnviertel im Südosten Krakaus, das aus älteren Einfamilienhäusern und modernen Wohnblöcken in neueren Teilen besteht. Das Viertel erstreckt sich über eine größere Fläche und vereint verschiedene Baustile aus unterschiedlichen Epochen.
Ausgrabungen Anfang der 1920er Jahre brachten Überreste einer der reichsten Begräbnisstätten Polens aus der Lusatien-Kultur um das 13. Jahrhundert v. Chr. ans Licht. Diese archäologischen Funde zeigen, dass das Gebiet lange vor seiner Entwicklung als Stadtviertel besiedelt war.
Der Ortsteil wird vom Jerzmanowski-Palast geprägt, einem Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert, das bis heute als markantes Wahrzeichen das Gesicht der Gegend mitprägt. Die Architektur des Palastes spiegelt die Bedeutung wider, die dieser Ort einst für die wohlhabende Bevölkerung Krakaus hatte.
Das Viertel ist durch mehrere Buslinien gut mit dem Zentrum Krakaus verbunden und verfügt über einen eigenen Bahnhof. Die Verkehrsanbindungen ermöglichen es Besuchern, leicht zu anderen Teilen der Stadt zu gelangen.
Ein Universitätskinderkrankenhaus der Jagiellonen-Universität hat sich hier niedergelassen und ist heute eine der wichtigsten medizinischen Einrichtungen in der Region. Die Präsenz dieser Klinik prägt das Viertel und zeigt seine Rolle über die Wohnfunktion hinaus.
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