14 Waliców Street, Mietshaus im Bezirk Wola, Warschau, Polen
14 Waliców Street ist ein siebenteiliges Miethaus mit einem dreieckigen Giebel, das sich in Warschaus Wola-Viertel befindet. Das Gebäude besitzt zwei Wohnungen pro Stockwerk mit ursprünglicher Klein-Decken-Konstruktion, die eine typische Bauweise des frühen 20. Jahrhunderts zeigt.
Das Haus wurde 1912 von den Architekten Wacław Heppen und Józef Napoleon Czerwiński entworfen und erbaut. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es 1940 Teil des Warschauer Ghettos und beherbergte mehrere jüdische Bewohner, darunter den Dichter Władysław Szlengel.
Das Haus trägt Namen von der Straße, auf der es steht, und funktioniert noch heute als Wohngebäude wie vor hundert Jahren. Menschen leben hier und nutzen die Räume für ihr tägliches Leben, genau wie die früheren Bewohner es taten.
Das Gebäude liegt in der Nähe des Warschauer Zentrums und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Die ursprüngliche Wohnfunktion bleibt trotz vieler Veränderungen in der Umgebung erhalten und das Haus ist von der Straße aus sichtbar.
Die blinde Wand des Hauses diente während des Warschauer Aufstands als Barrikade und spielte eine Rolle in den Kampfhandlungen. Im Jahr 2009 erhielt das Gebäude ein Wandgemälde mit dem Titel 'Stein und Was', das bis heute an diese Geschichte erinnert.
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