Kolonia Wilhelmina, Industrielle Wohnsiedlung in Szopienice-Burowiec, Polen.
Kolonia Wilhelmina ist eine Arbeitersiedlung in Szopienice-Burowiec, bestehend aus Reihen von Backsteingebäuden, die eng nebeneinander stehen. Die Häuser zeigen ein einheitliches Muster und bilden ein geschlossenes Wohnviertel mit engen Gassen und innenliegenden Höfen.
Die Siedlung entstand 1846 als Wohnquartier für Arbeiter der Zinkwerke, die 1834 gegründet worden waren. Sie war Teil einer Industrieentwicklung, die die Region um Katowice in der damaligen Provinz Schlesien prägte.
Die Kolonie zeigt noch heute die engen Wohnverhältnisse der Arbeiter mit ihren bescheidenen Häusern und gemeinsamen Höfen. Besucher können sehen, wie sich Familien Raum teilten und wie die Architektur die Bedingungen des Arbeiterlebens widerspiegelt.
Das Gelände ist zu Fuß zugänglich und Sie können entlang der Straßen spazieren, um die Wohnblöcke von außen zu sehen. Die beste Zeit für einen Besuch ist am Wochenende, wenn weniger Verkehr herrscht und die Gassen freier wirken.
Eine katholische Schule wurde 1872 auf dem Gelande der Siedlung eroffnet und unterrichtete Kinder der Arbeiter in polnischer Sprache. Dies war ungewöhnlich für eine von einem deutschen Konzern verwaltete Siedlung und zeigt die Bedeutung der lokalen Gemeinde.
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