Konkatedra w Ostrowie Wielkopolskim, Romanische Kathedrale in Ostrów Wielkopolski, Polen.
Die Konkatedra w Ostrowie Wielkopolskim ist eine neoromanische Backsteinkirche in der Stadt Ostrów Wielkopolski in der Region Großpolen. Das Gebäude hat eine Länge von 67 m, eine Breite von 33 m und Türme, die auf 55 m ansteigen, wodurch es die umliegende städtische Bebauung deutlich überragt.
Die Kirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Architekten Roger Sławski errichtet und spiegelt die damals in Großpolen verbreitete Begeisterung für mittelalterliche Baustile wider. Im 20. Jahrhundert erlangte sie den Status einer Konkatedrale und wurde damit offiziell in das Bistum Kalisz eingegliedert.
Die Konkatedrale ist an religiösen Feiertagen, insbesondere rund um Allerheiligen, gut besucht und bildet einen zentralen Treffpunkt für die Stadtgemeinschaft. Im Inneren findet man eine Sammlung von Votivgaben und Andachtsgegenständen, die von der langen Bindung der Gläubigen an diesen Ort zeugen.
Der Eingang zur Kirche liegt am zentralen Platz der Stadt und ist zu Fuß vom Stadtzentrum aus gut erreichbar. Ein Besuch an Wochentagen außerhalb der Gottesdienstzeiten ermöglicht es, das Innere in Ruhe zu besichtigen.
Pater Kazimierz Rolewski, der in den 1920er Jahren an dieser Kirche tätig war, befindet sich derzeit im Seligsprechungsverfahren. Seine Geschichte erinnert daran, dass ein religiöser Ort nicht nur durch seine Architektur, sondern auch durch die Menschen, die dort gewirkt haben, geprägt wird.
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