House of the Golden Dog, Barockbürgerhaus am Marktplatz, Wrocław, Polen.
Das Haus des Goldenen Hundes ist ein Barockmietshaus am Marktplatz von Wrocław mit vier Fensterachsen an der zur Seite zum Platz gewandten Fassade. Die Fassade zeigt reichhaltige Steindekorationen mit Putti und zusammengesetzten Pilastern, die den Reichtum des Baustils widerspiegeln.
Das Gebäude wurde im 13. Jahrhundert errichtet und erfuhr unter Johann von Guttsmuth in den 1680er Jahren umfassende Barockumgestaltungen. Diese Renovierungen präägten die äußere Erscheinung des Hauses neu und gaben ihm das prächtige Gesicht, das es heute zeigt.
Die Figur des goldenen Hundes über dem Eingang wurde 1730 von Mathäus Kratz, einem kaiserlichen Schmuckprüfer, angebracht und prägt bis heute die Identität des Hauses. Der Name ist eng mit der Handwerkerkultur der Stadt verbunden und zeugt von der Verbindung zwischen Kunsthandwerk und Stadtarchitektur in diesem Viertel.
Das Haus befindet sich in zentraler Lage am Marktplatz und ist leicht zu Fuß erreichbar, wobei das Erdgeschoss ein Café und obere Ebenen ein Restaurant beherbergen. Die öffentliche Zugänglichkeit ist während der normalen Öffnungszeiten der dort ansässigen Betriebe gegeben.
Das Original-Hundeskulptur, die über der Eingangstür stand, überlebte die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und befindet sich heute im Kunstmuseum im Königspalast. Diese Figur ist eines der bemerkenswertesten Überbleibsel aus der Vorkriegszeit des Markts und zeigt die Widerstandsfähigkeit des künstlerischen Erbes der Stadt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.