35/37 Dąbrowskiego Street in Poznań, Denkmalgeschütztes Gebäude im Stadtteil Jeżyce, Poznań, Polen.
Das Gebäude in der Dąbrowskiego-Straße 35/37 ist ein backsteinverblendeter Wohnbau mit feinen Verzierungen, die sich über die Fassade verteilen. Ein zentraler Erker wird von einem Frauenkopf getragen und bildet das architektonische Herzstück dieser Fassadengestaltung.
Das Haus wurde 1906 vom Fabrikanten Józef Leitgeber erbaut, als die Jeżyce-Region ein rasantes Wachstum erlebte. Die Straße führte damals zum Berliner Ausgangstor der Stadt.
In der Zwischenkriegszeit beherbergte das Gebäude den Arzt und Wissenschaftler Ludwik Skubiszewski, der zum intellektuellen Erbe von Poznań beitrug.
Das Gebäude liegt im Herzen des Jeżyce-Viertels und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Rynek Jeżycki und zum Kino Rialto. Das Viertel ist dicht mit architektonischen Sehenswürdigkeiten besiedelt, die zu Fuß leicht erreichbar sind.
Die Fassade verkörpert die Secession-Architektur in ihrer reinsten Form, ohne Rückgriff auf historische Stilelemente oder Ornamentation. Dieses bewusste Festhalten an Schlichtheit und modernem Gestaltungsprinzip macht sie zu einem bemerkenswerten Beispiel für Anfang des 20. Jahrhunderts.
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