Karlskirche, Neurenaissancekirche im Stadtteil Mirów, Warschau, Polen
Die Kirche St. Karl Borromäus ist ein Sakralbau mit Renaissance-Revival-Merkmalen an der Chłodna-Straße 21 im Stadtteil Mirów. Der Innenraum zeichnet sich durch hohe Decken und Steinwände aus, während die Fassade eine Marienstatue trägt.
Das Gebäude wurde zwischen 1841 und 1849 vom Architekten Enrico Marconi erbaut, wobei die Basilika Santa Maria Maggiore in Rom als Vorbild diente. Dies war Teil des urbanen Wachstums von Warschau im 19. Jahrhundert.
Die Kirche wird von der Gemeinde für Gottesdienste genutzt und zeigt Merkmale der Neorenaissance, die das religiöse Bauschaffen des 19. Jahrhunderts widerspiegelt. Die Gestaltung des Innenraums zeugt von den ästhetischen Vorstellungen jener Epoche.
Die Kirche ist täglich für Gebet und Gottesdienste zugänglich und befindet sich in unmittelbarer Nähe zu öffentlichen Verkehrshaltestellen. Es empfiehlt sich, während der Öffnungszeiten zu besuchen und die Besuchsregeln für religiöse Orte zu beachten.
Das Gebäude überstand den Zweiten Weltkrieg mit minimalen Schäden und behielt seine ursprüngliche Presbyterium und die äußeren Apostelfiguren. Diese Überbleibsel wurden kürzlich restauriert und zeigen die Widerstandsfähigkeit der Struktur.
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