Czantoria Mała, Berggipfel in den Schlesischen Beskiden, Polen.
Czantoria Mała ist ein 866 Meter hoher Berggipfel in den Schlesischen Beskiden mit steilen Hängen aus Kieselsäuresandstein. Der Berg wird von dichten Wäldern mit Buchen und Fichten bedeckt, die das Landschaftsbild prägen.
Der Berg wurde erstmals 1836 auf Katasterkarten von Teschen-Schlesien unter dem deutschen Namen Kleine Czantorie Berg dokumentiert. Diese frühen Einträge zeigen die Präsenz der Region in der administrativen Erfassung des 19. Jahrhunderts.
Die Gegend um den Gipfel war Lebensraum für Schafhirten aus Ustroń, die dort ihre Herden hielten und traditionelle Bergwirtschaft betrieben. Diese Lebensweise prägte lange Zeit das Leben auf dem Berg und die Nutzung der Weiden.
Von mehreren markierten Wegen kann man den Gipfel erreichen, darunter ein grüner Weg nach Goleszów und eine gelbe Route nach Ustronia Zdroju. Die Wanderung zum Gipfel ist gut ausgeschildert und leicht zu folgen, selbst für weniger erfahrene Besucher.
Auf dem Gipfel steht ein Triangulierungsturm, von dem aus man bei gutem Wetter den Stausee Goczałkowice sehen kann. Dieses Bauwerk stammt aus Zeiten, als Vermesser die Landschaft systematisch dokumentierten.
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