Most Krasińskiego, Stahlbrücke über die Weichsel in Warschau, Polen
Die Krasinski-Brücke ist eine Stahlbogenbrücke über die Weichsel, die etwa 722 Meter lang ist und zwei Stadtteile Warschaus verbindet. Das Bauwerk hat einen charakteristischen Bogenbau und trägt Straßenbahnen, Autos und Fußgänger über den breiten Fluss.
Die Brücke wurde zwischen 1904 und 1914 erbaut und sollte zwei Seiten Warschaus verbinden, die zuvor nur schwer erreichbar waren. Ihre Fertigstellung war ein Meilenstein für die Stadtentwicklung und Verkehrsanbindung in dieser Zeit.
Die Brücke trägt den Namen eines polnischen Prinzen und prägt heute das Stadtbild Warschaus. Sie verbindet zwei Stadtteile, die sich in Charakter und Geschichte unterscheiden, und wird von Einwohnern täglich als natürliche Grenze zwischen Ost und West wahrgenommen.
Straßenbahnen, Busse und Autos fahren täglich über die Brücke, daher ist es während der Stoßzeiten am vollsten. Fußgänger haben einen eigenen Weg und können die Brücke jederzeit überqueren.
Die Brücke spielte 1926 eine Rolle bei politischen Verhandlungen zwischen dem Präsidenten und einem wichtigen Militärführer. Dieses Ereignis ist heute wenig bekannt, obwohl es die politische Geschichte der Stadt geprägt hat.
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