National Museum in Kielce, Nationalmuseum in Kielce, Polen
Das Nationalmuseum in Kielce ist ein Museum in der gleichnamigen Stadt in Polen, das in einem ehemaligen Bischofspalast aus dem 17. Jahrhundert untergebracht ist und Gemälde, Kunsthandwerk, Volkskunst, archäologische Funde und naturwissenschaftliche Objekte zeigt. Die Sammlung ist auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt, darunter das Stefan-Zeromski-Museum und das Archäologische Museum in Wiślica.
Das Museum wurde 1908 von einer Gruppe von Natur- und Landschaftsliebhabern gegründet, die eine versteinerte Baumstammsammlung aus Miedziana Góra als ersten Kernbestand einbrachten. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wuchs es zu einer der wichtigsten Kultureinrichtungen der Region heran.
Das Museum zeigt Gemälde polnischer Künstler sowie eine Sammlung von Volkskunst aus der Region Świętokrzyskie, darunter Holzschnitzereien, Textilien und alltägliche Gebrauchsgegenstände. Diese Objekte zeigen, wie die Menschen der Region über Generationen hinweg gearbeitet und gelebt haben.
Da die Sammlung auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt ist, empfiehlt es sich, vor dem Besuch zu planen, welche Bereiche man sehen möchte. Die Öffnungszeiten können je nach Standort unterschiedlich sein, daher lohnt es sich, diese vorab zu prüfen.
Während des Zweiten Weltkriegs versteckte Direktor Edmund Massalski Teile der Sammlung, um sie vor der Vernichtung zu bewahren. Dank dieser Bemühungen konnte das Museum kurz nach Kriegsende wieder öffnen.
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