Osadnik Gajówka, Industrieller Wasserspeicher in der Gemeinde Przykona, Polen.
Osadnik Gajówka ist ein künstliches Wasserbecken in der Gemeinde Przykona in Polen, das aus einer ehemaligen Kohlengrube hervorgegangen ist. Das türkisfarbene Wasser erstreckt sich über eine Fläche von etwa 100 Hektar (247 Acres) und wird von steilen Böschungen umschlossen, die aus alten Abraumhalden geformt wurden.
Das Becken entstand während der Kohleförderung durch das Bergwerk Adamów und diente ab den 1950er Jahren zur Aufnahme von Asche und Schlacke aus dem nahen Kraftwerk. Die Ablagerung endete in den 1970er Jahren, als der Betrieb eingestellt wurde und das Gelände allmählich von Wasser gefüllt wurde.
Der See trägt unter Einheimischen den Namen Lazurowe Jezioro, was auf die leuchtende Farbe hinweist, die durch Kalkablagerungen im Wasser entsteht. Besucher können heute am Ufer entlangwandern und die ungewöhnliche Farbgebung aus der Nähe betrachten, die das Gelände von anderen künstlich angelegten Gewässern in der Region unterscheidet.
Ein befestigter Zufahrtsweg führt bis zu einem Aussichtspunkt auf etwa 115 Metern (377 Fuß) Höhe, von dem aus man das gesamte Becken überblicken kann. Kostenlose Parkplätze stehen am Rand der Zufahrt zur Verfügung, sodass Besucher ohne größeren Fußweg zur Aussichtsplattform gelangen.
Das Wasser erreicht einen pH-Wert von etwa 12, was es stark alkalisch macht und zur Bildung von zementartigen Ablagerungen geführt hat. Unter der Oberfläche liegen verfestigte Schichten aus alten Kraftwerksrückständen, die eine Dicke von rund 40 Metern (131 Fuß) erreichen und den Grund wie eine feste Platte versiegeln.
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