Park Manitiusa w Poznaniu, Stadtpark im Stadtteil Grunwald, Poznań, Polen
Park Gustawa Manitiusa ist eine öffentliche Grünfläche in Grunwald mit etwa 6 Hektar, bestandenen aus reifen amerikanischen Eichen und laubabwerfenden Bäumen, die von gepflasterten Wegen durchzogen wird. Die neogotische Kapelle aus 1896 steht im Zentrum dieses grünen Raums und prägt sein Erscheinungsbild.
Der Park entstand nach dem Zweiten Weltkrieg an der Stelle von zwei ehemaligen lutherischen Friedhöfen, die zu den Pfarreien Sankt Paulus und Sankt Lukas gehörten. Diese Umwandlung spiegelt Poznańs Wiederaufbau und den Wandel des Viertels in der Nachkriegszeit wider.
Die Kapelle im neogotischen Stil von 1896 dient heute der lutherisch-augsburgischen Gemeinde als Gebetsort und zeigt die religiöse Geschichte des Viertels. Besucher können die Architektur und ihre Rolle im Gemeindeleben beobachten.
Der Park befindet sich entlang der Straße Grunwaldzka und bietet Bänke, Wege zum Spazieren und einen angrenzenden Zugang zu einem Hallenbad. Besucher finden hier einen einfachen Zugang zu Grünflächen sowie zusätzliche Freizeitmöglichkeiten in der Nähe.
Ein Gedenkstein von 2002 erinnert an Pfarrer Gustaw Manitius, der von den Nazis in Fort VII hingerichtet wurde und dem der Park seinen Namen verdankt. Diese stille Erinnerung verweist auf die dunkle Geschichte des Ortes, die unter der heutigen Grünfläche verborgen ist.
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