Mańkowski Palace in Kraków, Neoklassizistischer Palast im Zentrum von Krakau, Polen
Der Mańkowski-Palast befindet sich in der Zentralstraße Topolowa und zeigt klassische neoklassizistische Merkmale mit ausgewogenen Proportionen und symmetrischer Fassadengestaltung. Das Gebaude beherbergt heute das Verwaltungsgericht der Woiwodschaft Kleinpolen.
Zwischen 1901 und 1904 erbauten die Architekten Jozef Sowinski und Wladyslaw Kaczmarski das Gebaude fur Leon Mańkowski als Wohnpalast. Später diente es als Residenz des Krakauerr Woiwoden, bevor es im 20. Jahrhundert neue Funktionen ubernahm.
Das Palais war von 1954 bis 1989 das Leninmuseum und dokumentierte damit eine besondere Phase in Polens Nachkriegsgeschichte. Die Räume zeigen, wie solche Museen damals gestaltet waren und welche Bedeutung sie für die damalige Gesellschaft hatten.
Das Gebäude funktioniert heute als Verwaltungsgericht und ist für die Öffentlichkeit normalerweise nicht für Besichtigungen geöffnet. Der neoklassizistische Stil ist von außen gut erkennbar, und der Standort in der Zentralstadt macht ihn leicht erreichbar.
Die ursprüngliche Innenausstattung des Palastes blieb trotz mehrfacher Funktionswechsel erhalten, von der privaten Wohnresidenz zur Musemseinrichtung bis zum heutigen Gerichtsgebäude. Diese kontinuierliche Bewahrung der Originalelemente ermöglicht Einblicke in die Gestaltungsstandards der frühen 1900er-Jahre.
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