Palast Chróstnik, Barockpalast in Chróstnik, Polen
Der Palast in Chróstnik ist ein barockes Herrenhaus mit dreigeschossigem Mittelteil und symmetrischen Flügeln, gekrönt von Steinbalüstraden und verzierten Terrassenbalkonen. Die Struktur besteht aus einem zentralen Hauptkörper, der die formale Eleganz der Epoche verkörpert.
Der Palast wurde zwischen 1723 und 1728 von Oberst Georg Karl von Haugwitz in Auftrag gegeben und vom schwedischen Architekten Martin Frantz auf den Grundlagen einer mittelalterlichen Burg gebaut. Das Gebäude erlebte später Umwandlungen, darunter einen Brand im Jahr 1976.
Der Innenraum zeigt eine achtachsige Zentralhalle mit Segel- und Kreuzgewölben, die die Vorlieben der Aristokratie des 18. Jahrhunderts widerspiegelt.
Das Gelände ist am besten zu Fuß erreichbar und bietet sich für einen entspannten Besuch an, insbesondere an sonnigen Tagen, um die Details der Fassade zu sehen. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege um das Gebäude herum unbefestigt sein können.
Von 1939 bis zum Kriegsende diente das Gebäude als Reservehauptquartier für die Reichsbahnverwaltung Breslau. Nach modernen Restaurierungsarbeiten wurden neue Dachziegel und eine Tulpenbaumart aus Belgien hinzugefügt, die dem Ensemble einen zusätzlichen botanischen Charakter verleiht.
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