Przysłup Caryński, Gebirgspass in den Bieszczady-Bergen, Polen.
Przysłup Caryński ist ein Bergsattel in den Bieszczaden auf etwa 785 Metern Höhe, der zwischen der Kammhöhe Połonina Caryńska und den Hängen von Magura Stuposiańska liegt. Der Sattel bildet einen natürlichen Durchgang durch die westlichen Bieszczaden und verbindet mehrere Wanderwege miteinander.
Das Gebiet war bis 1947 Sitz des Dorfes Caryńskie, das während der Aktion Weichsel aufgelöst wurde und dessen Bewohner zwangsumgesiedelt wurden. Nach dieser Entvölkerung blieben nur noch archäologische Spuren und die Landschaft prägen bis heute die Geschichte dieser Region.
Mehrere markierte Wanderwege kreuzen sich an diesem Gebirgspass und verbinden Wanderer mit Bukowe Berdo, dem Tarnica-Massiv und der PTTK-Berghütte.
Das Gelände ist über mehrere markierte Wanderwege erreichbar, darunter der gelbe Pfad von Bereżki oder der blaue Pfad von Ustrzyki Górne. Die beste Zeit zum Wandern ist von Mai bis Oktober, wenn die Wetterbedingungen in den höheren Lagen am stabilsten sind.
An der Stelle verläuft ein Lehrpfad, der durch Überreste des Dorfes führt und Besucher an Friedhöfe und Kapellenfundamente heranführt, die in die Landschaft eingewachsen sind. Diese stille Erfahrung macht die archäologischen Zeugnisse des Ortes zugänglich, ohne dass sie als Museum wirken.
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