Podgrodzie, Küstendorf in Nowe Warpno, Polen.
Podgrodzie ist ein Küstendorf auf einer Halbinsel im Nordwesten Polens, zwischen der Nowowarpieńska-Bucht und dem Stettiner Haff gelegen. Am Ufer stehen Reihen traditioneller Fischerhäuser, und das Dorf verfügt über einen kleinen Hafen sowie einen Sandstrand.
Das Dorf wurde 1305 als Wendischer Berg-Altstadt gegründet und war über viele Jahrhunderte vor allem eine Fischersiedlung. Nach dem Ersten Weltkrieg wandelte es sich in ein Rehabilitationszentrum, was seinen Charakter grundlegend veränderte.
Das Dorf war von 1952 bis 1962 Standort der Kinderrepublik, einer Einrichtung, in der Kinder an der Selbstverwaltung des Gemeinschaftslebens teilnahmen. Besucher können heute noch einige der Gebäude sehen, die in dieser Zeit genutzt wurden.
Das Dorf liegt in der Nähe des Naturschutzgebietes Półwysep Podgrodzie und der Insel Łysa Wyspa, die beide mit dem Boot oder zu Fuß vom Ufer aus erreichbar sind. Am besten lässt sich die Gegend in den wärmeren Monaten erkunden, wenn das Wetter für Aktivitäten am Wasser geeignet ist.
Einst fuhr eine Schmalspurbahn durch das Dorf, gebaut aus Materialien, die beim Abbau eines Eisenbahnanschlusses gewonnen wurden. Noch heute sind im Gelände Spuren dieser vergessenen Strecke zu entdecken.
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