Lasek Bielański, Naturschutzgebiet in Bielany, Warschau, Polen
Lasek Bielański ist ein Naturschutzgebiet in Warschaus Bezirk Bielany und erstreckt sich über 130 Hektar mit verschiedenen Waldtypen und sanften Hängen zum Fluss hin. Das Gelände beherbergt uralte Eichen und eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren, die nirgendwo sonst in der Stadt zu finden sind.
König Władysław IV brachte 1639 Kamaldulensermönche auf den Polkowa-Berg im Wald, was zum Namen des Ortes führte. Später stand hier eine russische Festung, die von der militärischen Kontrolle während der Herrschaft über die Stadt zeugt.
Der Wald trägt seinen Namen von den weißgekleideten Kamaldulensermönchen, die hier ab dem 17. Jahrhundert lebten und das Gebiet über Jahrhunderte prägten. Besucher können heute noch die geistliche Geschichte in der stillen Waldlandschaft nachempfinden.
Das Gelände ist mit gekennzeichneten Wegen gut erschlossen, die es einfach machen, die verschiedenen Teile des Waldes zu erkunden. Besucher sollten auf feuchtem Boden und unebenen Pfaden vorbereitet sein, besonders in den steilen Bereichen zum Flussufer.
Der Wald beherbergt seltene Käferarten wie den Eremiten- und Großen Ziegenbockkäfer, die in Eichen leben, die zwischen 300 und 400 Jahre alt werden. Diese Insekten sind spezialisiert auf alte, dicke Bäume und können nirgendwo sonst in Warschau gefunden werden.
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