Pstrąże, Verlassenes Dorf in Niederschlesien, Polen.
Pstrąże ist eine aufgegebene Siedlung in der Woiwodschaft Niederschlesien, die sich etwa 20 Kilometer von Bolesławiec entfernt befindet. Das Flussgebiet des Bóbr verlief durch das Territorium der Ortschaft im Südwesten Polens.
Die Siedlung geht zurück auf das Jahr 1305 als Teil des Kliczkowski-Gutes und wurde später zu einer sowjetischen Militärbasis. Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen 1992 verfiel der Ort allmählich.
Der Ort trug den Spitznamen 'Kleine Sowjetunion', weil sowjetische Soldaten hier stationiert waren und täglich mit der polnischen Bevölkerung in Berührung kamen. Diese Präsenz prägte das Zusammenleben und die Alltagserfahrung der Menschen vor Ort.
Alle Gebäude wurden im Oktober 2016 abgerissen und auf Grundmauern reduziert, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Der Zugang zur Fläche ist heute eingeschränkt, da die Reste der Strukturen instabil sind.
Zwei sowjetische Denkmäler stehen noch immer auf dem Gelände, darunter ein Siegesdenkmal mit dem Bild von Wladimir Lenin. Diese Monumente bleiben als stille Zeugen der sowjetischen Vergangenheit des Ortes bestehen.
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