Pomnik ofiar rzezi woli, Kriegsdenkmal im Stadtteil Wola, Warschau, Polen.
Das Denkmal der Opfer des Massakers in der Wola steht an der Kreuzung der Solidaritätsallee und der Leszno-Straße und ist aus finnischem Granit gefertigt. Die Oberfläche zeigt eingravierte Straßenadressen und zehn unregelmäßige Vertiefungen auf der Ostseite, die Silhouetten von Menschen darstellen.
Das Denkmal erinnert an 50.000 Zivilisten, die in den ersten Tagen des Warschauer Aufstands zwischen dem 5. und 12. August 1944 von deutschen Truppen ermordet wurden. Die Wola-Gegend wurde während dieser Tage zur Stätte eines der größten Massaker im Krieg.
Die Namen von Straßen sind in das Granit eingraviert, was zeigt, wie die Nachbarschaft als Ganzes betroffen war. Besucher können die Adressen lesen und verstehen, dass dies nicht nur eine abstrakte Tragödie war, sondern das Leben gewöhnlicher Menschen aus bekannten Orten betraf.
Der Gedenkplatz Skwer Pamieci, der 2008 seinen Namen erhielt, bietet einen ruhigen Ort zum Besinnen an einem belebten innerstädtischen Standort. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die eingravierten Namen langsam zu lesen und die Bedeutung dieses Ortes zu verstehen.
Das Denkmal hat durchgehende Löcher, die beide Seiten der Granitstruktur durchbohren und ein Symbol für das andauernde Trauma dieser Ereignisse darstellen. Diese Durchbohrungen ermöglichen es Besuchern, beim Durchblicken die Kontinuität zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu spüren.
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