Monument to Orthodox inhabitants of Białystok who were killed and went missing in the years 1939–1956, Gedenkstein nahe der Heilig-Geist-Kirche in Białystok, Polen.
Das Monument fur die orthodoxen Einwohner von Białystok ist ein Denkmalstein neben der Heilig-Geist-Kirche, der an jene erinnert, die zwischen 1939 und 1956 starben oder verschwanden. Eine Wand mit Inschriften auf Polnisch und Russisch sowie ein Felsblock mit Namen betroffener Dorfer praegen das Erscheinungsbild.
Die Gedenksatte entstand 2012 und dokumentiert die Verfolgung von etwa 5000 Orthodoxen wahrend des Zweiten Weltkriegs und unter sowjetischer Unterdruckung. Diese Zeitspanne erfasst sowohl deutsche Besatzung als auch stalinistische Repressionen in der Region.
Das Denkmal zeigt die Namen von Dörfern, die während dieser Zeit verschwunden sind oder zerstört wurden. Die Inschriften in Polnisch und Russisch spiegeln die geteilte Geschichte der Gemeinde wider.
Das Denkmal steht an der Straße Antoniuk Fabryczny 13, unmittelbar neben der großten orthodoxen Kirche Polens. Die zentrale Lage macht es leicht zu Fuß zu erreichen und ermöglicht einen Besuch zusammen mit einem Kirchenbesuch.
Das Denkmal wurde 2012 vollstandig durch Spenden der orthodoxen Gemeinde finanziert und zeigt damit das starke Engagement der lokalen Gemeinde fur das Gedachtnis ihrer Geschichte. Diese Form der Finanzierung durch Kirchengemeinden war zu dieser Zeit ungewöhnlich.
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