Skrzyżowanie torów w Orzeszu, Eisenbahnkreuzung in Orzesze, Polen
Das Skrzyżowanie torów w Orzeszu war ein Bahnkreuzungspunkt, an dem sich die Linien 169 und 159 in rechtem Winkel trafen und eine perpendiculäre Kreuzung bildeten. Die ursprünglichen Schienen sind heute in einer Gedenkanlage nahe des Rathauses von Orzesze ausgestellt und dokumentieren diesen Teil der Bahngeschichte.
Das Bahnkreuzungspunkt entstand 1884, als die Oberschlesische Eisenbahngesellschaft die Strecke von Orzesze nach Żory fertigstellte und die bestehende Wilhelmeisenbahn kreuzte. Diese Schnittstelle entwickelte sich zu einem wichtigen Verkehrspunkt in der wachsenden Bergbauregion.
Der Kreuzungspunkt symbolisiert die industrielle Vergangenheit Oberschlesiens und zeigt, wie wichtig Eisenbahnen für die Entwicklung der Bergbauregion waren. Man kann an diesem Ort nachvollziehen, wie intensiv die Infrastruktur ausgebaut wurde, um Kohle und Rohstoffe zu transportieren.
Der Ort ist über eine Gedenkanlage neben dem Rathaus von Orzesze zugänglich, wo die Originalschienen ausgestellt sind und besichtigt werden können. Der Besuch ist jederzeit möglich und Sie können die historischen Schienenabschnitte im Freien betrachten.
Bis 2010 war dieser Kreuzungspunkt das einzige vollständig elektrifizierte senkrechte Bahnkreuzungspunkt in Polen und wurde vom Stellwerk Olszynka überwacht. Diese technische Besonderheit machte den Ort zu einem wichtigen Beispiel der modernen Eisenbahntechnologie des 20. Jahrhunderts.
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