Mausoleum in Michniów, Gedenkmuseum in Michniów, Polen.
Das Mausoleum in Michniów besteht aus 11 miteinander verbundenen Betonteilen, die traditionelle Holzhäuser nachahmen und Risse aufweisen, die die Zerstörung widerspiegeln. Die Struktur erstreckt sich über eine große Fläche und bietet sowohl Innenräume als auch Außenbereiche für die Ausstellung.
Am 12. Juli 1943 griffen deutsche Truppen Michniów an und töteten 204 Bewohner, die die polnische Widerstandsbewegung unterstützten. Dieser Überfall war einer der brutalsten Vorfälle gegen Zivilisten in der Region während des Zweiten Weltkriegs.
Das Kunstwerk zeigt Werke aus verkohltem Holz, das von zerstörten Bauernhöfen stammt, und erzählt von der Lebenswelt der Menschen vor dem Krieg. Diese Materialien prägen jeden Raum und machen die Vergangenheit greifbar.
Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Gelände große Flächen umfasst und sowohl Innen- als auch Außenbereiche erforscht werden können. Es ist ratsam, genug Zeit einzuplanen, um die verschiedenen Segmente und Ausstellungen in Ruhe zu erkunden.
Die Spalten zwischen den Betonsegmenten sind bewusst so gestaltet, dass Tageslicht unterschiedliche Muster auf den Oberflächen wirft, die sich während des Tages verändern. Dieses Lichtspiel ist ein wichtiger Teil des künstlerischen Konzepts und unterstreicht die Erinnerung an Verlust und Zerstörung.
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