Palace in Pęgów, Palast in Polen
Der Palast in Pęgów ist ein Backsteingebäude im Gotikstil mit rechteckiger Form und einem Turm an einer Ecke. Das Dach hat steile Schrägen mit Dachgauben und Giebeln, deren Spitzen mit dekorativen Bekrönungen versehen sind, während an manchen Stellen noch originale Verzierungen in den Innenräumen erhalten sind.
Das Gebäude wurde 1907 vom Baumeister Vater aus Prusice für den Landbesitzer Caesar Sachs errichtet und zeigt damit die frühe Neuinterpretation gotischer Architektur im 20. Jahrhundert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte es mehrmals den Besitzer und wurde später als Hof genutzt, bis es schließlich leer stand.
Der Palast war einst Mittelpunkt eines Landgutes und Zeichen des Wohlstands seiner Besitzer. Heute können Besucher an den noch erhaltenen Verzierungen im Inneren und dem Herrenhaus selbst ablesen, welche Bedeutung dieser Ort einmal für die lokale Gesellschaft hatte.
Das Grundstück ist von einem Zaun umgeben und Warnschilder zeigen an, dass es sich um Privatbesitz handelt; Besucher können daher nur von außen einen Blick auf das Gebäude werfen. Ein Spaziergang durch den umliegenden Landschaftspark mit alten Bäumen bietet trotzdem einen guten Überblick über das Anwesen und seine historische Bedeutung.
Der Turm an einer Ecke des Gebäudes ist mit kleinen Mauervorsprüngen versehen, die dem Bauwerk ein wehrhaftes Aussehen geben, obwohl es sich um ein Wohnhaus handelt. Diese Mischung aus Wehrhaftigkeit und Wohnkomfort zeigt, wie der Neogotik-Stil die mittelalterliche Ästhetik mit modernem Komfort des frühen 20. Jahrhunderts verbindert.
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