Pałac w Żmigrodzie, Neoklassizistischer Palast in Żmigród, Polen
Der Palast von Żmigród ist ein symmetrisches Neoklass-Gebäude mit Säulen und Portiken, das nach antiken griechischen Prinzipien entworfen wurde. Die Fassade zeigt sorgfältig proportionierte Elemente und eine ausgewogene Anordnung von Fenster und Strukturen.
Carl Gotthard Langhans, der auch das Brandenburger Tor in Berlin entwarf, erbaute diesen Palast während seiner Zeit als Leiter der Baubehörde in Schlesien. Das Gebäude entstand in einer Periode, als der Klassizismus in Europa weit verbreitet war.
Der Palast ist in Polens Kulturerbe-Register eingetragen und zeigt die architektonischen Entwicklungen der schlesischen Region vom Ende des 18. Jahrhunderts. Seine klassizistische Form spiegelt den Geschmack der wohlhabenden Familien wider, die damals in dieser Gegend lebten.
Das Gebäude liegt im Zentrum der Gemeinde Żmigród und ist leicht vom Dorfplatz aus zu finden. Besucher sollten damit rechnen, dass es sich um ein Objekt unter Denkmalschutz handelt, das von außen besichtigt werden kann.
Das Gebäude spiegelt Langhans' mathematisches Verständnis wider, das er in seinen früheren Studien erworben hatte. Die präzisen Proportionen und geometrischen Muster waren nicht zufällig, sondern das Ergebnis einer bewussten gestalterischen Entscheidung basierend auf mathematischen Prinzipien.
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