16, 3 Maja Street in Augustów, Kulturerbe-Gebäude in Augustów, Polen.
Dom Turka ist ein historisches Mietshaus in der 3-Maja-Straße 16 in Augustów, erbaut 1900 im imperial-russischen Stil an der damaligen Długa-Straße. Möglicherweise entwarf es der Kreisarchitekt Włodzimierz Ślósarski. Das Gebäude ist unter der Nummer A-340 im polnischen Denkmalregister eingetragen.
Das Mietshaus wurde 1900 an der damaligen Długa-Straße errichtet, möglicherweise nach einem Entwurf des Kreisarchitekten Włodzimierz Ślósarski. Vor dem Zweiten Weltkrieg gehörte es der Familie Rechtman. Von Anfang 1940 bis Juni 1941 hatte hier der NKWD und NKGB seinen Sitz, mit einem Gefängnis im Keller und Büros in den oberen Stockwerken; im Herbst 1944 kehrte der NKWD zurück, und von 1945 bis 1956 nutzte das UB das Gebäude. 2011 wurde es unter der Nummer A-340 in das Denkmalregister eingetragen, 2021 kaufte es das Pilecki-Institut für eine Zweigstelle und das Museum der Augustów-Razzia.
Der volkstümliche Name des Hauses stammt von Kiamil Takosz, einem bosnischen Konditor mit dem Beinamen „Türke“, der hier von 1928 bis 1936 eine Konditorei betrieb. Zuvor, ab 1922, hatte Judel Rotszejn ein Fotoatelier im Gebäude. Der Name Dom Turka ist seither geblieben.
Das Gebäude ist von der Straße aus leicht zu sehen und wurde in das Register des polnischen Kulturerbes aufgenommen. Der Zugang ist von außen möglich, aber Besucher sollten beachten, dass es sich um einen geschützten historischen Ort handelt.
Der Name Dom Turka stammt von Kiamil Takosz, einem Bosnier mit dem Beinamen „Türke“, der hier von 1928 bis 1936 eine Konditorei betrieb. 2021 kaufte das Instytut Pileckiego das Gebäude; geplant sind eine Zweigstelle und das Museum der Augustów-Razzia.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.685 Mitwirkenden weltweit.