Muzeum Walki i Męczeństwa „Palace” w Zakopanem, Widerstandsmuseum des Zweiten Weltkriegs in Zakopane, Polen
Das Muzeum Walki i Męczeństwa Palace ist ein Museum in Zakopane, das sich der Widerstandsbewegung während des Zweiten Weltkriegs in den Bergen widmet. Die Ausstellung zeigt Artefakte, Schriftstucke und Fotografien aus der Zeit der Besatzung in dieser Region.
Das Museum wurde 1994 auf Initiative von Wincenty Galica, einem Gefangenen der Folterkammer, in den Kellern des 1930 erbauten Hotels Palace gegründet. Es bestand bis 1999, als der neue Eigentümer den Zugang zu den Kellern sperrte und Gefangenenschriften zerstörte. Nach dem Eingreifen ehemaliger Gefangener wurde es 2001 wiedereröffnet.
Das Museum liegt in den Kellern des 1930 erbauten Hotels Palace, wo die Gestapo die Folterkammer „Katownia Podhala“ betrieb. Zu den Häftlingen zählten der Skisportler Bronisław Czech, der Bergführer Stanisław Marusarz, Helena Marusarzówna, der selige Piotr Dańkowski und Franciszek Gajowniczek, für den Maximilian Kolbe in Auschwitz starb. An den Wänden sind Inschriften von Gefangenen erhalten.
Das Museum befindet sich in den Kellern des ehemaligen Hotels Palace in der Chałubińskiego-Straße 7 in Zakopane. Es ist ganzjährig dienstags und donnerstags geöffnet, der Eintritt ist eine freiwillige Spende.
In den Kellerräumen sind von Häftlingen hinterlassene Wandinschriften erhalten, die teilweise den Umbau von 1999 überstanden, bei dem andere zerstört wurden. Zu den Inhaftierten zählten der Skispringer Bronisław Czech, der Bergführer Izydor Gąsienica-Łuszczek und Franciszek Gajowniczek, für den Maximilian Kolbe in Auschwitz sein Leben gab.
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