Railway swing bridge in Gdańsk, Eisenbahn-Drehbrücke über die Tote Weichsel, Danzig, Polen.
Die Eisenbahnhubbrücke in Gdańsk überquert die Martwa Wisła auf einer Länge von etwa 115 Metern und verbindet die Stadtteile Przeróbka und Rudniki. Die Konstruktion besteht aus drei Abschnitten und ermöglicht sowohl den Zugverkehr als auch die horizontale Drehbewegung für Schiffe.
Der Bau entstand in den frühen 1900er Jahren, um das Eisenbahnnetz in der Region zu erweitern und den wachsenden Transportbedarf zu erfüllen. Diese technische Lösung ermöglichte es erstmals, Eisenbahn- und Schiffsverkehr zu vereinigen.
Die Brücke ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, um das Drehen des Bauwerks zu beobachten, wenn Schiffe vorbeikommen. Diese Bewegung macht die alltägliche Nutzung des Wassers und der Schiene für Besucher unmittelbar sichtbar.
Der beste Blick auf die Brücke bietet sich von den Ufern des Flusses oder von den angrenzenden Fußwegen, besonders wenn Schiffe ankommen. Besucher sollten beachten, dass die Drehbewegung unvorhersehbar ist und vom Schiffsverkehr abhängt.
Das Besondere an dieser Konstruktion sind die ausgeklügelten Zahnradmechanismen und Motoren, die das gesamte Bauwerk ermöglichen, sich um seine Achse zu drehen. Dieses technische Design ist ein seltenes Beispiel für Infrastruktur, die Eisenbahn und Schifffahrt räumlich vereinigt.
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