Pałac w Rytwianach, Palastkomplex in Rytwiany, Polen.
Der Palast in Rytwiany ist eine ehemalige Zuckerfabrik, die 1927 bis 1929 in eine Sommerresidenz umgebaut wurde und heute als Hotel fungiert. Das Anwesen verfügt über einen großzügigen Park mit Lindenalleen und Rosskastanien, die den Hauptgebäude umgeben.
Eine 1853–1855 errichtete Zuckerfabrik brannte 1925 nieder, laut Quelle von der Konkurrenz angezündet; Artur Radziwiłł ließ die Ruine im selben Jahr abtragen. Er hatte ab 1924 eine Kautschukplantage in Indochina verwaltet und erhielt nach seiner Rückkehr das Gut Rytwiany, dessen „Industrie“ und zwei Mühlen in Staszów. Zwischen 1927 und 1929 baute er das frühere Zuckerlager zum Sommerschloss der Familie um.
Der Palast spiegelt den Geschmack der Landadel wider, die im frühen 20. Jahrhundert ihre Sommerresidenzen mit modernen Elementen ausgestatteten. Die Art, wie Räume angeordnet sind, zeigt, wie wohlhabende Familien damals lebten und ihre Gäste empfingen.
Im Palast ist seit den 1990er Jahren ein Hotel untergebracht, nach einer gründlichen Renovierung unter Aufsicht eines Denkmalpflegers. Der 6 Hektar große Park umfasst einen Tennisplatz und einen Basketballplatz. Etwa 300 m entfernt, auf den Wiesen gegenüber dem Hotel, stehen die Gebäude der Station der Schmalspurbahn, die einst die Zuckerrüben zur Fabrik brachte.
Etwa 300 m vom Hotel entfernt, jenseits der Wiesen, stehen die Gebäude der Station der Schmalspurbahn, die die Rüben zur Fabrik brachte. Artur Radziwiłł hatte ab 1924 eine Kautschukplantage in Indochina verwaltet, bevor er zurückkehrte, um das Gut Rytwiany und seine Mühlen in Staszów zu übernehmen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.385 Mitwirkenden weltweit.