Villa Sixt, Neurenaissancevilla in Bielsko-Biała, Polen.
Die Villa Sixt ist ein zweistöckiges Gebäude mit Mansarddach und markanten Risaliten an verschiedenen Ecken, gekrönt von einem charakteristischen Turm mit Walmdach an der Südwestseite. Besonders auffällig ist die östliche Fassade mit ihrer zweistöckigen Loggia aus Ziegeln und Gusseisen, verziert mit dekorativen Fensterrahmungen und horizontalen Gesimsen.
Das Gebäude wurde 1883 vom Architekten Karol Korn erbaut und später der Stadt vermacht, nachdem Theodor Sixt, sein Eigentümer, 1897 starb. Dieses frühe Vermächtnis machte sie zu einem Kulturdenkmal, das über mehr als ein Jahrhundert das Stadtbild prägte.
Die Villa beherbergt heute die Galeria Bielska BWA und ist ein wichtiger Ort für zeitgenössische Kunstausstellungen. Besucher können hier regelmäßig Werke lokaler und internationaler Künstler entdecken, was dem Ort eine lebendige Rolle im Kulturleben der Stadt gibt.
Das Denkmal liegt an der Adama-Mickiewicza-Straße und ist Teil eines größeren Kunstkomplexes, daher ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut möglich. Besucher sollten beachten, dass Besichtigungen an Ausstellungszeiten gebunden sind und es ratsam ist, sich vorher über aktuelle Programmpunkte zu informieren.
Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein zentraler Raum mit aufwendigen Kronleisten, die zeigen, wie der Innenraum einst vornehm ausgestattet war. Dieses dekorative Detail bewahrt einen Eindruck vom gehobenen Wohnstandard des späten 19. Jahrhunderts und macht die historischen Lebensweisen deutlich.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.