Schloss Schmolz, Schloss in Smolec, Polen.
Das Schloss Schmolz ist die Ruine eines Schlosses in Smolec (Schmolz) in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Es liegt auf einer Insel im Südwesten des Ortes; erhalten sind heute nur die Außenmauern und der Wassergraben. Der Renaissancebau hatte einen quadratischen Grundriss mit 20 Meter langen Seiten.
1357 bestand hier ein befestigter Hof mit Wohnturm, als Jeschko de Smolcz als Grundherr genannt wird; der erhaltene Turm geht auf diesen Hof zurück. 1523 ließ Niklaus III. von Uthmann einen spätgotischen Wohnbau ansetzen, dessen Uthmann-Saurma-Allianzwappen über dem Hauptportal erhalten ist. Es folgte ein Südflügel, im 18. Jahrhundert ein Westflügel; 1844 richtete von Wallenberg-Pachaly eine Zuckerfabrik ein und ließ das Schloss neugotisch umbauen. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt, wurde es 1959 unter Denkmalschutz gestellt und verfällt seither.
Das Schloss zeigt die Spuren verschiedener Epochen in seiner Architektur und seiner Raumgestaltung. Die Art, wie es innen und außen gebaut wurde, erzählt von der Geschichte der Region und der Menschen, die hier lebten.
Das Schloss steht auf einer Insel im Südwesten von Smolec, umgeben von einem noch vorhandenen Wassergraben. Erhalten sind nur die Außenmauern, und 2012 stürzte eine davon ein; die Ruine ist nicht sicher zu betreten. Die Anlage ist als Denkmal geschützt, wird aber nicht instand gehalten – betrachten Sie sie von außen und steigen Sie nicht auf das Mauerwerk.
Im Jahr 2012 stürzte eine der Schlossmauern ein, da keine Erhaltungsarbeiten erfolgten. Bereits 1959 wurde das im Zweiten Weltkrieg beschädigte Schloss unter Denkmalschutz gestellt.
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