1 Retoryka street in Kraków, Historisches Mietshaus in Krakau, Polen.
Die Kamienica Pod Śpiewającą Żabą in der Retoryka-Straße 1 ist ein zweigeschossiges Gebäude von 1889–1890, das 1909 um ein drittes Geschoss erhöht wurde. Die Ziegelfassaden verbinden Ziegel unterschiedlicher Struktur und Farbe mit glattem hellem Stein. Die Fassade zur Retoryka-Straße hat einen zurückgesetzten Risalit, einen 1906 ergänzten Balkon und einen Giebel mit einer mandolinenspielenden Froschfigur.
Teodor Talowski entwarf das Gebäude für seinen ersten Eigentümer Sylwester Richter; errichtet wurde es 1889–1890. 1909 wurde nach Plänen von Aleksander Biborski ein drittes Stockwerk aufgesetzt, wodurch die Froschfigur vom Giebel der Fassade in eine muschelförmige Nische versetzt wurde. Am 29. Mai 1968 wurde es in das Verzeichnis der unbeweglichen Denkmäler Kleinpolens eingetragen.
Das Froschmotiv an der Fassade verweist wahrscheinlich auf die nahe Rudawa, an deren Ufern das Quaken der Frösche zu hören war. Der Name des Hauses, Kamienica Pod Śpiewającą Żabą, stammt von dieser Skulptur eines Frosches, der Mandoline spielt. Ein über dem dritten Stockwerk eingemeißeltes Notensystem gibt die Melodie von Jan Galls Lied „Dziewczę z buzią jak malina“ wieder.
Das Gebäude befindet sich in der Altstadt von Krakau und ist leicht zu Fuß erreichbar. Die Fassade ist von der Straße aus sichtbar, und da es ein geschütztes Denkmal ist, sollten Sie es von außen bewundern.
Das Froschmotiv an der Fassade verweist wohl nicht auf Folklore, sondern auf die nahe Rudawa, an deren Ufern das Quaken der Frösche zu hören war. Eine Steinplatte unter einem stählernen Anker trägt die Inschrift „FECIT T.TALOWSKI 1890“, und das Gebälk über dem dritten Stock zeigt die Notenschrift von Jan Galls Lied „Dziewczę z buzią jak malina“.
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