Oberes Schloss, Gotischer Burgturm in Opole, Polen
Der obere Burgturm ist ein rechteckiger Wehrturm mit Abmessungen von etwa 10 mal 8 Metern und verfügt über mehrere Fenster, Schießscharten und dekorative blinde Nischen mit Spitzbögen. Die Struktur zeigt typische Merkmale der spätmittelalterlichen Befestigungsarchitektur.
Die Wieße entstand zwischen 1382 und 1387 unter Fürst Vladislav II. von Opole als Teil der mittelalterlichen Verteidigungsanlage der Stadt. Sie lag in der Nähe des Gosławice-Tors und war ein wichtiger Bestandteil der städtischen Befestigung.
Der Turm trägt seinen Namen von seiner Position auf der höheren Ebene der mittelalterlichen Anlage und wird heute von Schulen genutzt. Diese Funktion zeigt, wie historische Bauwerke in das moderne Leben der Stadt integriert sind.
Der Turm befindet sich innerhalb eines Schulkomplexes und der Zugang kann je nach Schulaktivitäten eingeschränkt sein. Es ist sinnvoll, vorher nachzufragen oder zu prüfen, ob Besichtigungen an bestimmten Tagen möglich sind.
Im Inneren der Wieße befanden sich fünf Ebenen mit unterschiedlichen Funktionen, darunter ein Wachraum, ein Gefängniskeller und Wohnräume. Besonders bemerkenswert ist das fortgeschrittene Hypokaustsystem, das die oberen Stockwerke im Winter beheizte.
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