Río Sabor, Geschütztes Flussgebiet im Distrikt Bragança, Portugal und Provinz Zamora, Spanien.
Der Sabor ist ein Fluss, der sich durch nordöstliches Portugal und Spanien windet und tiefe Täler durchfließt. Er bildet eine natürliche Grenze zwischen beiden Ländern und vereinigt sich unterhalb von Torre de Moncorvo mit dem Douro.
Der Fluss war seit der Antike eine wichtige Wasserquelle für die Besiedlung der Region und ermöglichte Bewässerung und Handel über Generationen hinweg. Die Bau des Pocinho-Staudammes im 20. Jahrhundert veränderte seinen Lauf und seine Nutzung grundlegend.
Die Ufer des Sabor sind geprägt von kleinen Dörfern, deren Bewohner seit Generationen von der Fischerei und dem Anbau in den umliegenden Tälern leben. Diese Orte haben ihre Verbindung zum Fluss bewahrt, obwohl sich die alltägliche Nutzung über die Jahrzehnte verändert hat.
Das Gelände ist relativ wild und schwer zugänglich, daher sind Besucher am besten mit lokalem Wissen oder Führer ausgestattet. Die beste Zeit zum Erkunden ist im Frühling und Herbst, wenn das Wasser nicht zu hoch und das Wetter mild ist.
Die Baixo Sabor Staudamm, die 2016 fertiggestellt wurde, hat große Seen geschaffen, die den wilden Flusscharakter erheblich verändert haben. Heute bilden diese Wasserbecken neue Lebensräume und verändern das Landschaftsbild dramatisch.
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