Cemitério de Agramonte, Friedhof im Stadtteil Cedofeita, Porto, Portugal
Der Cimetière de Agramonte, auch bekannt als Cemitério de Agramonte, ist ein Friedhof im Stadtteil Cedofeita im Westen von Porto, Portugal. Er erstreckt sich über rund 12 Hektar mit klar angelegten Wegen, einer Kapelle und einem dichten Baumbestand aus Magnolien, Zedern und Kamelien.
Der Friedhof wurde 1855 angelegt und gehört damit zu den ältesten kommunalen Begräbnisstätten von Porto. Die Kapelle wurde zwischen 1870 und 1874 errichtet und 1906 unter der Leitung des Architekten José Marques da Silva erweitert.
Das Innere der Kapelle des Friedhofs ist mit Wandmalereien im byzantinischen Stil ausgeschmückt, die der italienische Künstler Silvestro Silvestri am Anfang des 20. Jahrhunderts schuf. Diese Gemälde sind ein seltenes Beispiel für den Einfluss ausländischer Künstler auf die religiöse Kunst im Porto der Jahrhundertwende.
Der Haupteingang befindet sich am Largo de Agramonte, und das Gelände ist zu Fuß gut zu erkunden, da die Wege eben und gut ausgeschildert sind. In der Nähe des Eingangs gibt es eine öffentliche Toilette, und der Besuch am 1. und 2. November hat längere Öffnungszeiten als gewöhnlich.
Der Grundriss der Kapelle wurde vom Ingenieur Gustavo Adolfo Gonçalves e Sousa entworfen, bevor José Marques da Silva den Bau später veränderte, ein ungewöhnliches Beispiel für zwei aufeinanderfolgende Fachleute an einem einzigen Bauwerk. Marques da Silva ist heute vor allem für seine Arbeit an großen öffentlichen Gebäuden in Porto bekannt, was seinen Beitrag zu diesem Friedhof zu einem weniger bekannten Teil seines Werks macht.
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