Praça do Comércio, Königlicher Platz in Lissabon, Portugal
Praça do Comércio ist ein großer offener Platz am Flussufer in Santa Maria Maior, Lissabon, Portugal, der sich über mehr als 30.000 Quadratmeter erstreckt. Gelbe Gebäude mit langen Arkadengängen bilden drei Seiten, während die südliche Seite direkt zum Wasser führt, mit Blick auf die Tejo-Mündung.
Nach dem Erdbeben von 1755 ließ Premierminister Marquês de Pombal den Platz als Teil des Wiederaufbaus der Unterstadt entwerfen. Die neue Anlage ersetzte den zerstörten Ribeira-Palast und symbolisierte die Wiedergeburt Lissabons als moderne europäische Hauptstadt.
Die_locals nennen den Platz immer noch Terreiro do Paço, was Palastplatz bedeutet und an die Königsresidenz erinnert, die hier einst stand. Heute versammeln sich hier Menschen für Konzerte und Festivals, während Straßenkünstler unter den Arkaden auftreten.
Der Platz ist immer zugänglich, da er keine Tore oder Barrieren hat, und bietet ausreichend Platz, um Menschenmassen auch bei Veranstaltungen zu vermeiden. Die Treppen am Arco da Rua Augusta ermöglichen den Zugang zur Aussichtsplattform, während der ebene Boden des Platzes das Gehen erleichtert.
Die Statue von König José I. im Zentrum zeigt ihn, wie er ein Schlangennest zertritt, ein Symbol für die Besiegung der Feinde Portugals nach dem Wiederaufbau. Der Bildhauer Joaquim Machado de Castro arbeitete mehr als 20 Jahre an diesem Bronzedenkmal, das 1775 enthüllt wurde.
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