Praia da Marinha, Atlantikstrand in Lagoa, Portugal
Praia da Marinha ist ein Strand an der Algarve, eingerahmt von hohen Kalksteinklippen, die vom Wind und Meer geformt wurden. Mehrere freistehende Felstürme ragen aus dem Sand und dem flachen Wasser empor und bilden kleine Durchgänge und Höhlen entlang der Küstenlinie.
Das Umweltministerium verlieh diesem Küstenabschnitt Ende der 1990er Jahre eine Auszeichnung für seine natürliche Qualität. Die Felswände zeigen Spuren der Erosion über Jahrtausende, seit das Meer diese Kalksteinformation freilegte.
Die Bucht erhielt ihren Namen von den Fischern, die hier früher ihre Boote unterstellten und das Meer als ihre Marina nutzten. Heute kommen Besucher vor allem zum Schnorcheln zwischen den Felsen, wo das ruhige Wasser gute Sicht auf den Grund bietet.
Eine Holztreppe führt vom Parkplatz oben hinunter zum Sand, wobei der Abstieg einige Minuten dauert und bei Hitze anstrengend sein kann. Rettungsschwimmer sind im Sommer anwesend, aber außerhalb dieser Zeit sollten Badende vorsichtig sein, da die Strömungen zwischen den Felsen stark werden können.
Die Felsbögen bilden bei Ebbe natürliche Rahmen, durch die man das offene Meer sehen kann, während bei Flut das Wasser kleine Lagunen zwischen den Steinen füllt. Manche Besucher klettern bei niedrigem Wasserstand durch die Öffnungen und entdecken verborgene Sandbuchten auf der anderen Seite.
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