Convento dos Capuchos, Mittelalterliches Kloster in Sintra, Portugal.
Das Konvent der Kapuziner ist ein Kloster aus dem 16. Jahrhundert, das aus Granitsteinen vom umgebenden Hang gebaut wurde und diese natürlichen Materialien direkt in die Struktur integriert. Die Räume sind klein und eng angelegt, mit Korkkork an Wänden und Decken, das sowohl zur Wärmespeicherung als auch zur Dekoration dient.
Das Kloster wurde 1548 gegründet und war eine Heimat für acht franziskanische Mönche, die sich dem Gebet widmeten und den umliegenden Wald pflegten. Seine Lage in den Sintra-Bergen machte es zu einem Zufluchtsort, der weit entfernt von der Welt lag.
Der Konvent verkörpert ein Leben der Einfachheit, das sich in seinen Räumen widerspiegelt: enge Zellen, niedrige Türen und schlichte Nischen prägen den Alltag der Mönche. Die Architektur selbst erzählt von einem bewussten Verzicht auf Komfort und von der Hingabe an das Gebet.
Der Ort liegt auf einem Hügel in den Sintra-Bergen, daher ist eine Wanderung zum Konvent erforderlich, besonders bei Regen können die Wege rutschig sein. Gutes Schuhwerk und Zeit zum Erkunden der engen Korridore und kleinen Zimmer sind ratsam.
Ein besonderes Detail ist, dass die Korkauskleidung nicht nur isoliert, sondern auch das Holz der Struktur vor Feuchte und Insekten schützt, was zeigt, wie praktisch die mittelalterliche Gestaltung war. Dieses Material wurde aus den Bäumen in der näheren Umgebung gewonnen und ist ein Beispiel für nachhaltiges Bauen lange vor der modernen Zeit.
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