Cabo da Roca, Steinklippen in Colares, Portugal
Cabo da Roca ist ein felsiges Kap bei Colares in Portugal und bildet den westlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Die Klippen erheben sich steil aus dem Atlantik und bieten freie Sicht über das offene Wasser und die zerklüftete Küstenlinie.
Die Römer kannten diesen Vorsprung unter dem Namen Promontorium Magnum und nutzten ihn als geografischen Bezugspunkt für die Schifffahrt entlang der Westküste. Seeleute nannten ihn später Felsen von Lissabon, da er oft das erste Zeichen für Schiffe war, die den Hafen der Stadt erreichen wollten.
Das Kap erscheint auf einem berühmten Vers des portugiesischen Dichters Luís de Camões, der die Stelle als den Ort beschreibt, wo das Land endet und das Meer beginnt. Diese Zeile steht heute auf einem Steinmonument am Aussichtspunkt und erinnert Besucher an die lange Seefahrertradition des Landes.
Der Weg zum Aussichtspunkt ist kurz und gut befestigt, aber der Wind kann sehr stark sein, besonders in den Nachmittagsstunden. Es empfiehlt sich, eine winddichte Jacke mitzunehmen und bei schlechtem Wetter Abstand von den Klippen zu halten.
Der Leuchtturm wurde 1772 errichtet und war der erste in Portugal, der eigens für die Seefahrt gebaut wurde, nicht aus einer älteren Wachstation umfunktioniert. Sein Licht reicht über 46 Kilometer weit über den Atlantik und warnt Schiffe vor der felsigen Küste.
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